Beitrags-Archiv für die Kategory 'Familie'

Abends am Kamin

Mittwoch, 29. September 2010 18:24

Ein Ethanol Kamin für gemütliche Stunden

Die Abende werden kürzer, die Temperaturen sinken, da sehnt man sich nach einem gemütlichen Zuhause, wo man sich wärmen und vom Alltagsstress erholen kann. Besitzer von Holzofenkaminen schwärmen dann wieder von knisterndem Holz und loderndem Feuer. Personen, denen diese Freude nicht vergönnt ist, können sich nun auch ein offenes Feuer in die Wohnung holen. Der Bioethanol Kamin macht es möglich. Standen bisher umfangreiche bauliche Veränderungen an, um einen Kamin in der Wohnung aufstellen zu können, ist dies jetzt nicht mehr erforderlich. Die Ethanol Kamine sind nämlich nicht an einen festen Platz gebunden. Sie brauchen weder Schlot noch Schlotfeger. Das klare Ethanol verbrennt rußfrei. Ein Abzug ist deshalb nicht notwendig. Das lässt dem Nutzer die Freiheit, seinen Ethanol Kamin dort aufzustellen, wo er möchte. Egal ob im Wohn- oder Esszimmer, selbst auf der Terrasse ist es möglich. So genießt man in den kalten Monaten des Jahres romantisches Feuer in der Wohnung und in den warmen Monaten Lagerfeuerromantik im Freien pur. Sicher, das Knistern des Holzes wird man vergeblich suchen. Doch diesen Nachteil vergisst man schnell, erlebt man einmal die wohltuende Atmosphäre, die ein Bioethanol Kamin versprüht.
Obwohl man für die Nutzung eines Ethanol Kamins lediglich Ethanol, einen Trichter für eine leichte Einfüllung und ein Feuerzeug benötigt, ist ein passendes Kaminbesteck z.B. aus Edelstahl die perfekte Ergänzung. Es trägt ebenfalls zu einem angenehmen Ambiente bei. Sogar Holzablagen sorgen für das gewisse Etwas. Hersteller wie z.B. Alfra Feuer bauen diese in den Kamin mit ein, so dass ein Unwissender im erloschenen Zustand zunächst einen normalen Holzkamin erwarten würde.

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Reiz der Jugend

Montag, 17. Mai 2010 7:06

Und schön war Genia. Ihr sonst bubenhaft rechts gescheiteltes Haar hatte Verica, die vom Theater­friseur viel gelernt hatte, hinten aufgesteckt, so daß die edlen Linien des schlanken Halses offenbar wur­den. Das Kleid ließ im Ausschnitt die runden Schul­tern und den Ansatz des festen Busens frei. Verica hatte die Übergänge an den Armen von der Sonnen­bräune zum lichten Ton der Haut meisterhaft durch Teintschminke unsichtbar gemacht.

Wehmütig dachte Joseph, daß das Gute im Leben immer zu spät komme, als er sich von drei schönen Frauen, deren Gewänder ihre Reize unterstrichen, umgeben sah. Er tauschte einen Blick mit dem Gene­ral, der wohl ähnlichen Gedanken nachhing.

Die Mütter bewegten sich, der reifen Schönheit ihrer Formen bewußt, mit lässiger Sicherheit, wäh­rend Genia sich, in ungewohnter Blöße, kaum zu rühren wagte und damit den Reiz ihrer Jugend er­höhte.

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Die Nacht

Sonntag, 16. Mai 2010 19:58

Genia hätte gern das Licht gelöscht, aber sie gelangte nicht zum Schalter, denn Gerards Kopf lag auf ihrem Arm.

Er schlief mit fast lautlosem Atem. Sein gebräuntes Gesicht, in dem Genia Züge seiner Mutter wiedererkannte, war entspannt, nur die Flügel der schmalen Nase, die eine kleine Falte zeigte, wo sie der Stirn entsprang, bewegten sich beim Einziehen der Luft. Das dunkelblonde Haar war zerrauft, aber Genia gefiel es so, denn ihre Finger hatten es in zärtlichem Spiel durcheinandergebracht.

Sie wunderte sich, daß sie alles selbstverständlich fand. Gerard lag neben ihr im breiten Bett unter der Decke und war übermüdet mit einem Lächeln in ihrem Arm eingeschlafen. Sie hatte beobachtet, wie es sacht immer schwächer wurde, bis der Schlummer das Gesicht löste.
Genia fühlte, daß das, was sie empfand, Glück sein mußte. Obwohl sie ihn im Arm hatte und er schlief, wußte sie sich dennoch an seiner Seite gebor¬gen. Sie fühlte, wie sein Körper schlafwarm wurde an ihrer kühlen Haut, und dachte kaum mehr. Aber das Licht, das ihr gerade in die Augen fiel, nahm ihr den Schlaf, auch wenn sie die Lider schloß.
Als Gerard eine kleine Bewegung machte, um sich auf die andere Seite zu drehen, konnte sie den Zugschalter an der seidenen Quaste erhaschen und das Licht löschen.

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Männer und Pferde

Sonntag, 16. Mai 2010 8:17

»Verica, ich war ein großer Esel«, bekannte er. »Ich hätte dich mir erhalten sollen!«
»Die Schuld lag auch bei mir«, lächelte sie, »ich war damals noch eitel aufs Theater, nun ist es mein Lebensinhalt, und ich war eifersüchtig auf die Pferde, die ich heute zu retten gekommen bin! — Gehen wir zu den anderen! Sonst wird mir die Doktorin eifersüchtig, und dazu habe ich sie schon viel zu gern, weil sie meinem — verzeih, unserem Sohne ihre wirklich reizende Tochter zur Frau geben will.«
»Ich sitze also zwischen zwei Stühlen, Verica«, sagte der General in komischer, liebenswert männlicher Verlegenheit.
Sie griff nach seiner Hand und sagte:
»Lieber Freund, das ist das Schicksal aller alten Herren, die es mit der eigenen Frau nicht ausgehalten haben. Nimm vorlieb mit den Pferden. Sie sind bestimmt besser und redlicher als Frauen!«
General Ramin küßte ihr die Hand und behielt sie lange an seinen Lippen. Verica strich ihm über die Wange und sagte:
»Komm, laß uns gehen! Ich hab dich ja noch immer ganz gern …«

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Tanzen

Samstag, 15. Mai 2010 21:05

»Dann lohne es deiner armen alten Mutter, indem du sie zu einem kleinen Tanz führst. Reiter, so weiß ich es noch von deinem Vater, pflegen keine schlechten Tänzer zu sein, und ich glaube, ich habe mich von ihm nach einem Walzer auf einem Ball des Jockeyklubs zum ersten Male küssen lassen.«
Sie gingen über die kleine Tanzfläche, auf der sich nur zwei Paare befanden. Gerard führte seine Mutter zur Bar. Sie ließen sich uralten Kognak servieren, und Gerard bat dann die Kapelle um einen Straußwalzer.
Sie tanzten leicht und beschwingt und hatten rechte Freude aneinander.
»Wo hast du so gut Walzer tanzen gelernt, Bub?« fragte die Mutter.
»Vater sorgte dafür, denn er sagte, ein Reiter müßte sich auf den eigenen Beinen genau so elegant bewegen können, wie er es von seinem Pferde verlangt.«
»Also üben die Pferde doch einen veredelnden Einfluß auf die Menschen aus!«

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Mutter und Sohn

Samstag, 15. Mai 2010 11:02

»Wenn Söhne zu ihren Müttern zurückfinden und mit ihnen sprechen wollen, dann sind sie nicht selten verliebt«, sagte die Mutter lachend. »Habe ich recht?« »Du hast recht, Mama, aber es ist doch noch etwas Ernstes dabei!«
»Lieber Sohn!« sagte die Mutter gutgelaunt. »Hast du vielleicht deine Herzallerliebste mit dem Kinder¬wagen bei der Bühnentür warten?«
Gerard mußte laut auflachen.
»Nein, Mama, so weit ist es noch nicht ganz!« »Zeig mir ein Bild deiner Angebeteten!«
»Ich habe keins, ich mußte Hals über Kopf fahren und konnte mich gar nicht verabschieden.«
»Militärische Pflichten verderben die guten Sitten. Also, dann beschreib mir das Mädchen!«
Gerard fühlte sich in Verlegenheit. Was ihn an Genia wirklich entzückte, das konnte er der Mutter, so aufgeschlossen sie für ihn war und so jung sie ihm vorkam, wirklich nicht erklären. So sagte er nur, daß sie eine Roßnärrin sei, jung, schlank, eine ausgezeichnete Reiterin.
Sie unterbrach ihn:
»Dann bin ich beruhigt, denn ich habe es an deinem Vater erlebt, was es heißt, mit einem Pferdenarren verheiratet zu sein, während man selbst die feurigsten Rosse für schöne, aber wilde Tiere hält. Dann habt ihr leicht Gesprächsstoff bis zur Silbernen Hochzeit, denn eine anregende Konversation hält eine Ehe, nachdem sie nur wenig erotische Überraschungen mehr zu bieten hat, am besten zusammen.«

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